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CONTENT CLEARING

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Die Verbreitung von medialen Inhalten durch digitale Medien benötigt neue Strategien zum Schutz der UrheberInnen.

Themen

Neue Formen von Media Outlets, wie sie bei media.coop angestrebt werden, geben UrheberInnen von medialen Inhalten die Möglichkeit ihre Werke in einem sehr großen Radius zu publizieren. Dies ist vor allem für Personen in Ausbildung interessant, welche nicht so sehr den Schutz ihrer Urheberrechte im Mittelpunkt sehen, sondern vielmehr die uneingeschränkte Verbreitung ihrer Inhalte zugunsten erhöhter Popularität wünschen.

UrheberInnen sehen daher heute nur zum Teil die Notwendigkeit, ihre Rechte uneingeschränkt - im Sinne des Urheberrechtes - zu schützen. Neue Modelle zu Schutz und Verwertung der Urheberrechte sind gefragt.

Hinsichtlich der Aktivitäten im Bereich Media Outlets ist Content Clearing von ganz zentraler Bedeutung für das Kompetenz Netzwerk Mediengestaltung. Mit der Gründung von Creative Commons Austria wurde hier ein bedeutender Baustein für weitere Entwicklungen gelegt.

Ergebnisse




Creative Commons ist eine weltweite Bewegung von Kreativschaffenden die auf der Suche nach alternativen Copyright Modellen für ihre Werke sind. Creative Commons Austria ist unter der Beteiligung des Kompetenz Netzwerk Mediengestaltung entstanden und  bietet für alle weiteren Projekte im Netzwerk die legalen Rahmenbedingungen.

Das von Team Teichenberg entwickelte Copyright Clearing Tool unterstützt umfangreiche Recherchen und Entscheidungsvorgänge im Zusammenhang mit UrheberInnen und Verwertungsrechten von Bildern, Worten, Musik und Texten von Dritten im Einsatz von Materialien auf Multimediaplattformen.

Die Oestereichische Fachhochschulkonferenz verhandelt mit Verwertungsgesellschaften eine pauschalierte Vergütung nach § 56 c Urheberrechtsgesetz. Auf Seiten der Universitäten steht ein Vertragsabschluss mit den Verwertungsgesellschaften unmittelbar bevor. Laut OeRK werden die Universitaeten jaehrlich etwa € 0,10 pro Studierendem bezahlen. Dieser pro Kopf Betrag wird folglich auch fuer den Fachhochschul-Sektor gelten (bei etwa 25.000 Studierenden kommt man damit auf einen jaehrlichen Gesamtbetrag von € 2.500,-- fuer den gesamten Sektor). Ein Abschluss der Verhandlungen ist im Jahr 2006 zu erwarten.

In Entwicklung befindet sich ein Service zur Registrierung von CC Werken. Dieser soll genossenschaftlich verwaltet werden. Das Konzept wird Ende Juni 2006 beim iCommons Summit in Rio vorgestellt (siehe Präsentation); der Service soll im Herbst 2006 präsentiert werden.


Work in progress


Content clearing

Created by mib
Last modified 19.06.2006 22:06